KlickTipp für Funnel-Automatisierung: Reicht das als E-Mail-Backend? Meine ehrliche Kalkulation aus Wien

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Bei KlickTipp gibt es keine einzige Liste — nur Tags, an jeder Stelle im System. Für Coaches, die aus klassischem E-Mail-Marketing kommen, ist das oft der erste kleine Kulturschock. Deshalb beantworte ich hier direkt die Frage, die mir Klientinnen zur Funnel-Automatisierung am häufigsten stellen: Reicht KlickTipp als alleiniges E-Mail-Backend, oder brauchst du noch mehr Werkzeug?

Ein kurzer Pflichthinweis vorweg: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen Link wie KlickTipp, bekomme ich eine Provision, am Preis für dich ändert das nichts. Empfohlen wird hier nur, was ich selbst mit echten Klientinnen-Projekten getestet habe.

KlickTipp allein reicht (fast) als E-Mail-Backend für deinen Funnel

Fast, aber eben nicht ganz. KlickTipp baut dir keine Landingpage und keinen Checkout, dafür das komplette logische Rückgrat deines Funnels. Bevor ich ernsthaft mit KlickTipp gearbeitet habe, hatte ich für eine Klientin ein Mailchimp-Freikonto für die allererste E-Mail-Sequenz aufgesetzt. Es hat nicht gehalten, was ich mir erhofft hatte. Sobald mehr als zwei Bedingungen ineinandergriffen, wurde die Automatisierung unübersichtlich, und die feine Tag-Logik, die ich brauchte, gab es dort schlicht nicht.

Genau da liegt der Unterschied. Lädt jemand ein Freebie herunter — die ganze Lead-Magnet-Strategie dahinter ist nochmal ein eigenes Thema —, bekommt die Person automatisch den Tag „Interesse_Workshop". Kauft sie später, springt der Tag auf „Kunde_Workshop", der alte verschwindet, ganz ohne dass ich eine CSV-Datei anfasse. Wie du Tags gezielt einsetzt, um deine Kontakte sauber auseinanderzuhalten, habe ich in einem eigenen Beitrag über Tag-basiertes E-Mail Marketing aufgeschlüsselt — hier soll nur das Grundprinzip sitzen.

Kosten gegen Zeitersparnis: Die nackte Rechnung

Über einen mehrmonatigen Testlauf hinweg, in dem ich für eine Klientin einen kompletten Coaching-Funnel begleitet habe, hat mich KlickTipp insgesamt etwas über 300 Euro gekostet, je nach Paket. Im Gegenzug ist die Zeit für manuelles Nachfassen und Sortieren um etwa 4,5 Stunden pro Woche gesunken. Diese Stunden sind direkt in die eigentliche Coaching-Arbeit gewandert, nicht in Listenpflege.

Der Moment, der mich davon endgültig überzeugt hat: ein Montagmorgen, der Kaffee noch heiß, und am Handy blinkt schon eine Kaufbestätigung, die komplett übers Wochenende automatisch reingekommen ist. Kein Nachfassen samstags, kein schlechtes Gewissen wegen liegengebliebener Anfragen.

Welche Tool-Kombination langfristig das beste Verhältnis aus Kosten und Zeitersparnis liefert, hängt stark von deinem Funnel-Typ ab — das ist aber eine eigene Rechnung für sich, die ich an anderer Stelle aufmache.

So funktioniert die Automatisierung im echten Klientenbetrieb

Bei einem Webinar-Launch für eine Klientin lief die komplette Sequenz automatisch durch, ohne dass ich ein einziges Mal manuell eingreifen musste — während draußen die Straßenbahn im Nachmittagsverkehr vorbeirattert und ich eigentlich nur noch zuschauen musste, wie die Anmeldungen reinkamen. Was danach als Autoresponder-Sequenz im Hintergrund abläuft, spare ich mir an dieser Stelle bewusst aus, das ist ein eigenes Kapitel.

Meine besten Ideen für so eine Sequenz kommen mir ohnehin nicht auf Kommando. Meistens fällt mir bei einer Runde durch den Stadtpark auf, wo ein Tag fehlt oder eine Regel zu kompliziert gebaut ist. Eine Freundin von mir joggt fast täglich auf der Prater Hauptallee und meint immer, Automatisierung sei wie ihr Lauftraining — am Anfang mühsam und mit viel Nachdenken, irgendwann läuft es von selbst. Wie ein Sales-Funnel im Kern strukturiert sein sollte, ist aber wieder eine andere Geschichte.

Du brauchst noch ein zweites Tool für Landingpages

Ja, zwingend. KlickTipp ist Spezialist, kein Alleskönner, und genau das ist Fluch und Segen zugleich. Startest du gerade erst und hast keine Lust auf Tool-Chaos, wirf einen Blick auf FunnelCockpit — dort liegt alles unter einem Dach, was am Anfang oft weniger Stress bedeutet. Einen direkten Vergleich der beiden Ansätze findest du hier: FunnelCockpit vs KlickTipp: Welches Tool übernimmt mein E-Mail-Marketing besser?

Ich selbst kombiniere KlickTipp meistens mit WordPress oder einem dedizierten Builder — eine reine Frage der Tool-Stack-Auswahl, die von deinem Budget und deinem Funnel-Typ abhängt. Willst du dagegen wirklich alles aus einer Hand — E-Mail, Seiten, Webinare, Mitgliederbereich —, bleibt FunnelCockpit für viele Coaches am Anfang die vernünftigere Wahl. Was eine Landingpage danach überhaupt conversion-tauglich macht, ist wieder ein eigenes Thema, genau wie die Frage, wie die Zahlungsabwicklung im Checkout dahinter technisch funktioniert.

Der Grund, dass ich trotzdem so oft bei KlickTipp bleibe, ist einfach: die Logik. Bei der letzten Auswertung für eine laufende Klientin war die Conversion-Rate bei Bestandskunden spürbar höher als zuvor, weil wir durch das Tagging viel gezielter Angebote verschickt haben. Niemand bekommt eine Mail für ein Produkt, das er schon gekauft hat — das ist kein Marketing-Voodoo, das ist einfach höflich. Wie ich durch solche Business Prozesse wöchentlich 5 Stunden spare, habe ich in einem separaten Beitrag aufgeschlüsselt.

Mein ehrliches KlickTipp-Review: Was ich liebe, was mich nervt

Was ich liebe: die Automatisierungsketten in der Marketing Cloud. Du ziehst dir Bausteine per Drag-and-Drop zusammen — wenn A passiert, mache B, aber nur wenn C nicht erfüllt ist. Das verstehst du auch ohne Informatik-Studium. Die Datenschutz-Grundverordnung ist dabei kein Schreckgespenst, sondern einfach Standard, genau wie die rechtssichere Frage rund um den Double-Opt-in — Details dazu spare ich mir an dieser Stelle bewusst.

Weniger toll: Das Interface wirkt manchmal reichlich altbacken, sehr funktional, wenig „sexy". Wer auf schicke, poliert-moderne Oberflächen steht, wird hier nicht glücklich. Fürs Geldverdienen reicht es trotzdem locker. Willst du es dagegen minimalistisch und richtig schnell, wirf einen Blick auf vifugo — für reine Webinar-Funnel, die als Evergreen-Webinar laufen sollen, ist das oft der schnellere Weg.

Für wen lohnt sich KlickTipp – und für wen nicht?

Für dich lohnt sich KlickTipp, wenn du eine robuste, DSGVO-konforme Lösung suchst, die auch bei 5.000 oder 10.000 Kontakten nicht in die Knie geht — das Tool ist seit über einem Jahrzehnt am deutschsprachigen Markt aktiv und zählt zu den solidesten Fundamenten, die es hier gibt.

Wer dagegen gerade erst anfängt und die Komplexität scheut, fährt oft einfacher mit einer All-in-One-Lösung wie FunnelCockpit. Willst du skalieren und wirklich echte Kontrolle über deine Kundendaten behalten, führt an KlickTipp kaum ein Weg vorbei.

Es ist wie bei einer guten Melange: Die Bohne, dein Content, ist wichtig, aber auf die Maschine, dein Tool, muss Verlass sein, sonst bleibt am Ende ein bitterer Beigeschmack. Bist du bereit, dein E-Mail-Marketing wirklich zu automatisieren, probier es aus. Deine Zeit ist zu wertvoll, um sie mit dem manuellen Verschicken von PDFs zu verschwenden — schau dir KlickTipp hier an und fang klein an, der Rest ergibt sich beim Tun.