Order Bumps in FunnelCockpit einrichten: Mehr Umsatz pro Coaching-Kunde

Order Bumps in FunnelCockpit einrichten für mehr Umsatz pro Coaching-Kunde im automatisierten Online-Coaching-Funnel

120 Euro extra pro Kauf, für eine einzige Checkbox im Bestellformular, die viele Coaches komplett übersehen. Das war der Zusatzumsatz, den mein bisher stärkster Order Bump bei einem Klienten pro verkauftem Coaching-Paket gebracht hat. Genau darum geht es hier: wie so eine kleine Zusatzoption im FunnelCockpit-Bestellformular für Umsatzsteigerung pro Coaching-Kunde sorgt, ohne dass sich dein Online-Coaching plötzlich aufdringlich anfühlt. Ein Order Bump ist nichts anderes als eine Checkbox, die der Kunde mit einem einzigen Klick mitnehmen kann, ganz ohne neue Zahlungsdaten oder eine zweite Kasse. Automatisierung bedeutet hier nicht, dass etwas von selbst verkauft, sondern dass die Zusatzoption genau in dem Moment auftaucht, in dem der Kunde ohnehin schon bereit ist zu kaufen.

Der Unterschied zwischen einem Order Bump und einem stinknormalen Upsell

Ein Upsell kommt meistens nach dem Kauf, eine neue Seite, ein neuer Klick, oft ein neues Zögern. Der Order Bump sitzt davor, direkt im selben Bestellformular, als Häkchen neben dem Hauptprodukt. FunnelCockpit ist im Kern ein SaaS-Modell, du mietest die Funktion, statt sie selbst zu programmieren, und selbst im kleinsten Tarif ist die Order-Bump-Option schon eingebaut. Genau deshalb entscheide ich mich in solchen Fällen meistens gegen ein zusätzliches Drittanbieter-Tool, wenn eine Funktion schon im Hauptsystem steckt, zahl ich sie eh nicht gern ein zweites Mal. Falls du grundsätzlich noch am kompletten Gerüst deines Verkaufsprozesses baust, bevor Zusatzangebote überhaupt Sinn ergeben, findest du dazu mehr in meinem Sales Funnel Guide für Wiener Berater.

Nahaufnahme einer Order Bump Checkbox im FunnelCockpit-Bestellformular für mehr Umsatz beim Kauf

Muss ein Order Bump billig sein, damit er funktioniert?

Die verbreitete Marketing-Regel sagt: ja, unbedingt günstig, neun Euro, vielleicht siebenundzwanzig. Im hochpreisigen Coaching-Bereich hat sich bei mir das Gegenteil bestätigt. Wer bereit ist, für ein Coaching-Paket im dreistelligen Bereich zu zahlen, empfindet ein Sieben-Euro-E-Book eher als Verlegenheit denn als Geschenk. Bei besagtem Klienten war der Bump ein Intensiv-Workbook-Set für hundertzwanzig Euro, kein billiges Extra — und genau das hat den Unterschied gemacht. Wer schon investiert, greift lieber zu einer echten Premium-Abkürzung als zu Kleinkram. Dazu kommt eine Rechnung, die gerne übersehen wird: Von jedem Verkauf gehen bei Plattformen wie Digistore24 die üblichen Verkäufergebühren von 7,9 Prozent plus einem Euro ab, und in Österreich fällt zusätzlich die zwanzigprozentige Mehrwertsteuer auf digitale Leistungen an. Bei einem Neun-Euro-Produkt bleibt danach kaum genug für die Kaffeekasse übrig. Ein höherpreisiger Bump schlägt sich also direkt in der Umsatzsteigerung nieder, nicht nur gefühlt, sondern auf dem Kontoauszug.

Strategische Planung der Umsatzsteigerung durch Order Bumps im automatisierten Online-Coaching-Business

Funktioniert das auch, wenn du über Erstgespräche statt Direktverkauf arbeitest?

Nicht jeder Coach verkauft direkt über eine Bestellseite. Mein Klient Moritz Gundlach etwa, ein Business-Coach für Führungskräfte, misst seinen Erfolg ausschließlich an gebuchten Erstgesprächen pro Monat — bei ihm gibt es gar kein klassisches Bestellformular, an das ein Bump andocken könnte. Für solche Fälle verschiebt sich die Frage: Statt einer Zusatzoption beim Kauf braucht es eher eine zusätzliche Frage im Buchungsprozess vor dem Kennenlerngespräch, zum Beispiel ob jemand vorab schon Unterlagen zur Vorbereitung möchte. Das Prinzip bleibt gleich — eine kleine, relevante Zusatzoption im Moment der Entscheidung —, nur die Umgebung ändert sich.

So richtest du den Bump in FunnelCockpit ein

Bevor überhaupt ein Bump entsteht, muss natürlich erstmal ein Lead-Magnet die Leute in deinen Funnel holen — bei mir lief das anfangs holprig, weil ich das Opt-in-Formular dafür in Google Forms zusammengeklickt hatte, bevor mir klar wurde, dass es dafür deutlich sauberere Lösungen gibt. Das ist aber ein eigenes Kapitel für sich. Hier soll es um das gehen, was nach dem Kauf passiert, direkt im Bestellformular deines Hauptprodukts in FunnelCockpit.

Zuerst legst du dein Zusatzprodukt als eigenständiges Produkt an, entweder direkt in FunnelCockpit oder über eine Verknüpfung mit Digistore24. Danach öffnest du das Bestellformular deines Hauptprodukts und aktivierst im entsprechenden Reiter den Order Bump über einen einfachen Schieberegler. Bei der Textgestaltung lohnt sich eine klare Headline statt einer vagen Bezeichnung, aus einem trockenen "Zusatzoption" wird schnell ein "Ja, ich will das Vorlagen-Set für schnellere Ergebnisse". Beim Design achte ich darauf, dass der Rahmen auffällt, aber nicht schreit: Ein gestrichelter Rand in dezentem Gelb oder hellem Blau wirkt im deutschsprachigen Raum meistens seriöser als aggressives Rot. Wenn Einstellungen kompliziert werden, ertappe ich mich übrigens dabei, wie ich anfange, meine Zimmerpflanzen zu gießen, nur um mich abzulenken — bei diesem Bereich in FunnelCockpit war das aber gar nicht nötig, der Aufbau ist erstaunlich selbsterklärend.

Mein Schreibtisch im Altbau-Homeoffice in der Josefstadt lässt sich zwar elektrisch verstellen, steht aber die meiste Zeit fest in Sitzhöhe, während ich auf dem einen Monitor die Live-Vorschau des Bestellformulars offen habe und auf dem anderen die Einstellungen dahinter. Der Notizblock links neben der Tastatur füllte sich dabei mit drei durchgestrichenen Überschriften-Versuchen für die Checkbox, bevor der vierte gepasst hat.

Höhenverstellbarer Holzschreibtisch im Homeoffice als Symbol für automatisierte Abläufe beim Einrichten von Order Bumps

Wenn der Bump nicht zum Hauptprodukt passt

Nicht alles ist gleich gut gelaufen. Es gab diesen einen Moment der Selbstüberschätzung, als ich einen Order Bump für ein Produkt aktiviert hatte, das thematisch überhaupt nicht zum Hauptangebot passte — einen Reflexions-Guide für Achtsamkeit neben einem technischen Kurs über Zahlungsabwicklung. Das Ergebnis waren verwirrte Kunden und eine Konversionsrate, die praktisch bei null landete. Peinlich, aber lehrreich: Ein Order Bump muss zum Hauptprodukt passen wie das Einstecktuch zum Sakko, nicht wie eine Badehose zum Abendkleid.

Ein schlecht gewählter Bump stört den Kauffluss. Ein gut gewählter ist einfach Service am Kunden.

Andere Fragen, die mir dazu oft gestellt werden

Fast immer kommen dabei ein paar Anschlussfragen dazu. Was mit Kontakten passiert, die den Bump nicht kaufen, also ob man sie anders taggt oder in eigene Segmente packt, ist eine Frage für dein E-Mail-System und hat mit dem Bestellformular selbst wenig zu tun. Ob danach automatisch eine Autoresponder-Sequenz nachfasst, hängt vom restlichen Funnel ab, nicht vom Bump selbst. Verkaufst du über ein automatisiertes Webinar statt über eine klassische Verkaufsseite, taucht die Bump-Checkbox trotzdem an derselben Stelle auf, nur eben am Ende der Webinar-Bestellseite. Und ja, ein sauberer Double-Opt-in für deine Kontakte ist wichtig, gehört aber an eine andere Stelle deines Funnels als an den Bump selbst. Nutzt du Digistore24 zur Zahlungsabwicklung: Der Bump sitzt technisch direkt auf der Checkout-Seite als kleines Zusatzangebot, das der Käufer nur mit einem Häkchen mitnimmt, ohne dass der eigentliche Kaufprozess unterbrochen wird — mehr dazu in meinem Tutorial über Zahlungsschnittstellen. Und selbst die schönste Checkbox bringt nichts, wenn die Landingpage davor die Leute schon verliert, bevor sie überhaupt bis zur Kasse kommen — auch das ist am Ende eine eigene Baustelle.

Eine Bekannte aus meiner Kursersteller-Runde, Franziska Eder, bringt von jedem Online-Summit mindestens eine neue Funnel-Idee mit nach Hause. Ihre letzte Frage war genau diese: ob so eine Checkbox auch für Atemkurse funktioniert. Kurze Antwort: ja, überall dort, wo Menschen ohnehin schon bereit sind zu kaufen.

Meine Faustregel für mehr Umsatz pro Coaching-Kunde

Am Montag in der Früh, den ersten Schluck Kaffee noch von der Maschine im Büro warm in der Hand, sehe ich manchmal in den Benachrichtigungen, dass übers Wochenende ein Kunde gekauft hat — Hauptprodukt und Bump zusammen, ohne dass ich am Samstag oder Sonntag auch nur eine Zeile geschrieben habe. Genau dafür lohnt sich die einmalige Einrichtung. Wenn du generell anfängst, deine Business-Prozesse zu automatisieren, ist die Relevanz deiner Angebote ohnehin dein wichtigstes Kapital — ein guter Bump ist nur die Feinjustierung an einer Stelle, an der das Vertrauen schon da ist. Meine Faustregel dabei: Der Bump-Preis darf ruhig spürbar sein, nicht nur ein paar Euro, und das Zusatzprodukt muss ohne lange Erklärung sofort einleuchten. Passt beides, wird aus einer einzigen Checkbox mehr Umsatz pro Coaching-Kunde, ganz ohne dass sich irgendetwas aufdringlich anfühlt.