
Vom „Frankenstein-Funnel“ zur ersten Automatisierung, die wirklich hält
Es war ein Dienstagabend im November 2020, ich saß mit meiner dritten Melange am Schreibtisch – den ich übrigens meistens im Sitzen benutze, obwohl er eigentlich ein Stehschreibtisch ist – und starrte auf meinen Bildschirm. Eine Kundin hatte mich gefragt: „Kannst du mir helfen, diesen automatisierten Verkaufsprozess aufzusetzen?“ Meine ehrliche Antwort damals war: „Nein.“ Aber weil ich neugierig war (und die Miete in Wien auch nicht billiger wird), habe ich angefangen zu basteln.
Mein erster Versuch war das, was ich heute liebevoll einen „Frankenstein-Funnel“ nenne. Ein Tool für die Landingpage, eines für die E-Mails, ein drittes für die Zahlungen und Zapier als der Klebstoff, der alles mühsam zusammenhielt. Es war teuer, es war fehleranfällig und jedes Mal, wenn ein Tool ein Update machte, brach das ganze Kartenhaus zusammen. Ich habe damals gut 150 Euro im Monat für Software ausgegeben, die mich mehr Zeit gekostet hat, als sie mir einbrachte.
Irgendwann bin ich bei FunnelCockpit gelandet. Nicht, weil ich ein Marketing-Guru werden wollte, sondern weil ich einfach keine Lust mehr hatte, fünf verschiedene Passwörter zu verwalten und zu hoffen, dass die Schnittstellen heute mal gute Laune haben.
Was FunnelCockpit im Coaching-Alltag wirklich leistet
Wenn man die amerikanischen „Funnel-Hacker“ hört, klingt immer alles nach schnellem Geld und Millionen-Umsätzen. In der Realität eines Wiener Freelance-Business sieht das anders aus. Da geht es darum, ob die Anmeldung zum Erstgespräch reibungslos funktioniert und ob der Mitgliederbereich für den Online-Kurs nicht aussieht wie eine Website aus dem Jahr 1998.
FunnelCockpit ist für mich wie das Schweizer Taschenmesser – nur eben auf Deutsch. Der größte Vorteil für mich war die Zeitersparnis beim Bauen. Für meinen ersten Funnel mit der alten Methode habe ich fast drei Wochen gebraucht. Mit FunnelCockpit stand das Grundgerüst für meinen „0-Euro-Guide“ nach etwa vier Stunden. Und ja, ich habe dabei immer noch getrödelt, weil ich mich beim Design der Buttons nicht entscheiden konnte.
- Was es ist: Eine All-in-One Lösung für Landingpages, E-Mail-Marketing und Mitgliederbereiche.
- Für wen: Coaches, die Technik hassen und alles an einem Ort haben wollen.
- Kosten: Ab 97 € im Monat (ein stolzer Preis, aber es ersetzt meist 3-4 andere Tools).
- Link: Hier FunnelCockpit testen
Die nackten Zahlen: Was hat es gebracht?
Ich bin ein Fan von Tabellen. In meiner „Tool-Tracking-Liste“ steht schwarz auf weiß, was passiert ist, seit ich umgestellt habe. In den letzten 12 Monaten habe ich über meinen Haupt-Funnel in FunnelCockpit genau 142 qualifizierte Leads generiert. Davon sind 18 in ein bezahltes Coaching-Paket gewandert. Die Conversion-Rate meiner Landingpage liegt stabil bei 24,5 % — kein Weltrekord, aber für meine Nische absolut solide.
Was mich anfangs abgeschreckt hat, waren die 97 Euro im Monat. Das ist für einen Solopreneur am Anfang eine Ansage. Aber wenn ich gegenrechne, was ich vorher bezahlt habe:
- Landingpage-Builder: 37 €
- E-Mail-Marketing: 29 €
- Mitgliederbereich-Plugin: 15 €
- Webinar-Tool: 49 €
Da war ich schon bei 130 Euro und hatte das Chaos der verschiedenen Logins noch gar nicht eingepreist. Mit der Komplettlösung von FunnelCockpit spare ich also nicht nur Nerven, sondern tatsächlich auch ein paar Euro im Monat.
Warum das „amerikanische“ Marketing bei uns oft scheitert
Ein Punkt, der mich bei vielen Tools nervt, ist die Mentalität dahinter. Diese aggressiven Countdowns, die blinkenden Pop-ups – das passt einfach nicht zum DACH-Markt. Wir Wiener sind ja eh von Natur aus skeptisch. Wenn mir jemand mit „Nur noch 2 Minuten verfügbar!!!“ kommt, schließe ich den Tab.
Bei FunnelCockpit kann man das alles zwar einstellen, aber man wird nicht dazu gezwungen. Die Vorlagen sind schlicht und lassen sich gut an ein seriöses Branding anpassen. Es ist alles auf Deutsch, auch der Support. Wenn mal was nicht klappt (und ja, das passiert überall mal), schreibt man ein Ticket und bekommt eine Antwort, die man versteht, ohne vorher Informatik studiert zu haben.
Gibt es Alternativen? Eh klar.
Ich will hier nicht so tun, als wäre FunnelCockpit die einzige Lösung auf Gottes Erden. Je nachdem, wie du arbeitest, machen andere Dinge mehr Sinn.
Wenn du zum Beispiel schon ein E-Mail-Profi bist und extrem komplexe Wenn-Dann-Logiken brauchst, dann ist KlickTipp unschlagbar. Das ist das Tool für Leute, die ihre E-Mails bis ins letzte Detail taggen wollen. FunnelCockpit kann zwar E-Mail, aber KlickTipp ist in Sachen Automatisierung einfach eine andere Liga. Es ist der „Automatisierungs-Profi“ aus Deutschland, den ich oft empfehle, wenn jemand schon ein bestehendes System hat und nur das E-Mail-Marketing auf das nächste Level heben will.
Und dann gibt es noch vifugo. Das ist mein Geheimtipp für alle, die wirklich nur einen simplen Verkaufstrichter wollen und keine Lust auf das „Große Ganze“ mit Mitgliederbereich und Co. haben. Es ist schnell, es ist fokussiert und man ist in unter einer Stunde fertig. Perfekt, wenn man erst mal testen will, ob das Angebot überhaupt ankommt, bevor man die großen monatlichen Gebühren zahlt.
Meine größte Fehlentscheidung (Ehrlichkeit muss sein)
Ich habe einmal versucht, ein „Lifetime-Angebot“ für ein amerikanisches Tool zu nutzen, das auf dem Papier alles konnte. Ich dachte, ich spare mir das Abo. Das Ende vom Lied: Ich habe drei Tage damit verbracht, eine API-Anbindung zu fixen, die am Ende doch nicht funktionierte. In diesen drei Tagen hätte ich zwei Kunden-Calls führen können. Das hat mich effektiv mehr gekostet als drei Jahre FunnelCockpit-Abo. Lektion gelernt: Zeit ist teurer als Software.
Fazit: Passt FunnelCockpit zu dir?
Wenn du am Anfang stehst und dich die Technik eher abschreckt, dann ist eine All-in-One Lösung wie FunnelCockpit ein Segen. Es nimmt den Druck raus, alles selbst zusammenbasteln zu müssen. Du kriegst eine Landingpage hin, die ordentlich aussieht, deine E-Mails gehen raus und du kannst sogar deinen ersten Videokurs darin hosten.
Ja, 97 Euro sind eine Investition. Aber sie ist planbar. Es gibt keine versteckten Kosten und du musst dich nicht mit englischsprachigen Support-Bots herumschlagen.
Mein Rat: Probier es aus, aber bleib realistisch. Ein Tool baut dir kein Business auf. Es nimmt dir nur die Arbeit ab, damit du Zeit hast für das, was du eigentlich tun willst: Coachen.
Falls du dir das Ganze mal unverbindlich anschauen willst, kannst du hier direkt starten:
Jetzt FunnelCockpit testen und selbst überzeugen
Und jetzt hole ich mir noch eine Melange. Der Stehschreibtisch wartet – im Sitzen natürlich.